NeueHeimatMitte Pressemitteilung 07/12/18*

Solidaritäts-Besuch von Mitte’s

Bürgermeister von Dassel *Schon sehnsüchtig erwartet wurde der Besuch des Chefs vom BA Mitte, dem Bezirksbürgermeister von Berlin Mitte, Herrn Stefan von Dassel, Bündnis 90 / Die Grünen. Heute war es dann endlich soweit. Herr von Dassel brachte auch viel Zeit mit und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen in der Habersaathstraße.Insbesondere ging es um die durch Kündigungen bedrohten verbleibenden 20 Mieter*innen in dem Objekt Habersaathstrasse 40-48. Der Investor, der erst im Januar 2018 kaufte, wollte zuerst eine aufwändige Totalsanierung, nun will er den bereits aufwendig energetisch sanierten Neubau von 1984 abreißen lassen, allen Mietern wurde gekündigt. Es geht um 106 Wohnungen, 80 Wohnungen wurden bereits “entmietet“ und gelten somit als Leerstand.Es liegt ein Zweckentfremdung-verbotsverfahren an und wie der Bürgermeister mitteilte, werde dies wohl Abschlägig beschieden. Herr von Dassel zeigte sich sehr interessiert beim großen Rundgang durch den gesamten Gebäudekomplex sowie Garten, Zufahrt und Innenhof. Zu den Vorgängen in und um das Haus, gerade auch im Hinblick mit dem Brandanschlag, zeigte er sich erschüttert. Er versicherte den verbliebenen Mietern in der Liegenschaft zu, dass es in Kürze eine Entscheidung geben werde, hier wäre aber auch zu berücksichtigen, wie der Neue Eigentümer reagiere.Nachdem zwischenzeitlich sieben weitere Milieuschutzgebiete in Mitte geprüft wurden und zwei bereits ernannt und fünf weitere folgen werden, gebe es nun wenig Aussicht die Habersaathstrasse und Scharnhorststraße so schnell ebenfalls rechtssicher zu erklären.Der Bezirk habe nun diese ehemalige Charité Liegenschaft ganz oben auf dem Schirm und mit der großen Anfrage an das Abgeordnetenhaus von Berlin und dann auch an das Bezirksamt durch die BVV Berlin Mitte noch im Dezember 2018, würden sich sicherlich auch einige Klärungen und Antworten ergeben. Die Anwohner*innen sind erleichtert und freuen sich über die Unterstützung, wenn gleich alle noch die Kündigungen ihrer Wohnungen unterm Tannenbaum zu liegen haben. Die Aussichten sind erst mal gut und wer weiß schon, was das Christkind noch bringt.

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